Gesamtkonzeption des Kindergartens Arche Noah


Öffnungszeiten unseres Kindergartens:

Den Familien stehen 46,75 Stunden Betreuungszeit pro Woche zur Verfügung.
Die Öffnungszeiten für Kinder sind:

Montag – Donnerstag von 6:30 - 16:15 Uhr
Freitag von 6:30 Uhr bis 15:30 Uhr

Öffnungszeiten der Gruppen

Morgengruppe:
Mo - Fr bis 8:00 Uhr in der Bienengruppe

Feste Zeiten innerhalb der Gruppe:
Bären           Mo - Do 8:00 - 16:15, Fr 8:00 - 15:30
Igel              Mo - Do 8:00 - 16:15, Fr 8:00 - 15:30
Hasen          Mo - Do 8:00 - 16:15, Fr 8:00 - 15:30
Bienen         Mo - Do 8:00 - 16:15, Fr 8:00 - 15:30
Pinguine      Mo - Fr 8:00 - 12:00  (innerhalb der Schulferien ist die Pinguingruppe nicht besetzt)


Ferienregelung:
August:              3 Wochen
Weihnachten:    zwischen den Feiertagen
Ostern:                1 Woche
2 Brückentage nach Christi Himmelfahrt, Fronleichnam



Leitfaden zur pädagogischen Arbeit in unserer Kindertagesstätte



Bild vom Kind

Das Kind steht im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit!! Wir nehmen das Wesen des Kindes in seiner Einzigartigkeit an, und somit sind sie Persönlichkeiten, die wir partnerschaftlich begleiten.

Anregungen und Wünsche werden von uns ernst genommen.

Unser Handeln orientiert sich an den Bedürfnissen und dem Entwicklungsstand des einzelnen Kindes.

Wir geben den Kindern altersentsprechende, entwicklungsangemessene und/oder auf seine Behinderung abgestimmte Freiräume.

Dabei sammeln sie vielfältige Erfahrungen, die wir durch Anreize und Motivation unterstützen.

Kinder sind von Natur aus offen, neugierig und wissbegierig. Dies ist die beste Voraussetzung zum Lernen.

Im Spiel erfährt das Kind die Grundlagen und Fähigkeiten, die es im Leben braucht.

Die pädagogischen Ziele in unserer Einrichtung

Erziehungs- und Bildungsziele:

  • interkulturelle und geschlechtssensible und/oder auf die Behinderung abgestimmte Erziehung
  • Integration behinderter Kinder
  • Begleitung des Kindes beim Übergang in die Schule und andere Bereiche
  • sprachliche Bildung und Förderung
  • mathematische, naturwissenschaftliche und technische Bildung
  • Lernen lernen

Basiskompetenzen:

Bei der Erziehung und Bildung im Kindergarten spielt die Vermittlung von Basiskompetenzen

( Sozialkompetenz, Sachkompetenz und Ich-Kompetenz ) eine entscheidende Rolle.

Kompetenzen werden nicht isoliert erworben, sondern stets im Kontext (Verknüpfung)

mit aktuellen Situationen, im sozialen Austausch und in Themen, die behandelt werden.

Unsere pädagogische Zielsetzung deckt sich mit den Basiskompetenzen.

Wir bieten unseren Kindern, abhängig von ihrem individuellen Förderbedarf, gesondert zu ermittelnde Förderschwerpunkte.

Die Umsetzung der Ziele erfolgt im gesamten Tagesablauf!!!

Schwerpunkte:

Wir haben uns Schwerpunkte gesetzt. Alle Erziehungs- und Bildungsziele fließen in diese Schwerpunkte ein.

§ Hand in Hand –Kompetenz zum Handeln im sozialen Kontext

§ Ich bin ich –personale Kompetenz

§ Hilf mir es selbst zu tun –Motivationale Kompetenz

§ Wir wollen es wissen –Lernmethodische Kompetenz

§ Ich bin nicht allein –Wert- und Orientierungskompetenz

§ Schau , was ich alles kann –Kreativitätserziehung

§ Die Erde ist schön –Umwelterziehung, Erziehung zum verantwortungsvollen Umgang mit Tieren als Teil der Schöpfung, religiöse Erziehung

§ Sprache und Literatur

Wir motivieren alle Kinder zu ganzheitlichem, lebenslangem Lernen.

§ Hand in Hand- Kompetenz zum Handeln im sozialen Kontext

Sozialerziehung ist Hilfe und Unterstützung zum Erlernen des sozialen Verhaltens beim Prozess der Eingliederung der Kinder in eine Gruppe bzw. die Gesellschaft.

Im täglichen Miteinander bauen die Kinder Beziehungen auf. Wir unterstützen dies durch unsere Vorbildfunktion und treten den Kindern offen und wertschätzend gegenüber. Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft tragen so zu einem harmonischen Tagesablauf bei.

Jedes Kind entfaltet seine eigene Persönlichkeit und erlernt gleichzeitig die Gefühle und das Handeln Anderer zu verstehen.

In der Gemeinschaft legen wir Wert auf Kommunikationsfähigkeit, z.B. Höflichkeit und Umgangsformen. Dies beginnt schon bei der Begrüßung durch Blickkontakt und Handschlag. Dazu gehört auch, den Anderen aussprechen zu lassen, ein angemessener Umgangston und die verbale Lösung von Konflikten.

Diese treten immer und überall auf. Deshalb ist es für die Kinder wichtig, Techniken zum

Lösen solcher Meinungsverschiedenheiten zu erleben. Das heißt, Kompromisse zu

finden bei Streit als Vermittler einzugreifen oder sich Hilfe beim Erwachsenen zu suchen.

Das Zusammenleben in der Gruppe wird erst möglich, wenn gewisse Regeln eingehalten

werden!!

Dazu gehört:

. Hände waschen vor dem Essen und nach dem Toilettenbesuch

. Ordnung halten

. höfliche Umgangsformen pflegen

Solche Regeln sind gruppenspezifisch, haben aber in ihrer Gesamtheit die gleiche Zielsetzung.

Auch bei gemeinsamen Aktivitäten, wie beim Vorbereiten von Festen oder Gestaltung von Räumen, lernen die Kinder zu kooperieren und miteinander zu arbeiten.

Sozialerziehung bildet für uns die wichtigste Kompetenz, da sie die Grundlage für Beziehungsfähigkeit ist.

Um das Kind bei der Herausbildung sozialer Kompetenzen zu unterstützen achten wir besonders darauf, dass

§ in der Gruppe eine harmonische Atmosphäre geschaffen wird. Die Art und Weise des Umgangs und eine gemütliche Raumgestaltung tragen im Wesentlichen dazu bei.

§ der Umgang mit dem Kind von Einfühlsamkeit, Offenheit und gegenseitigem Vertrauen und Respekt geprägt ist. Er ist liebevoll und konsequent zugleich.

§ dem Kind „Zeit- Räume“ geschaffen werden, für das aktive Spiel ebenso wie für scheinbar bedeutungsloses „ Nichts- Tun“; für das Herstellen einer Arbeit, ebenso wie für das Zuknöpfen einer Jacke nach eigenem Tempo.

§ der Alltag in der Einrichtung von Regeln bestimmt wird, die dem Zusammenleben einen Rahmen geben, ohne es einzuschränken, sondern ihm durchschaubare, nachvollziehbare Hilfestellung und Orientierung geben.

§ die unterschiedlichsten körperlichen und geistigen Fähigkeiten berücksichtigt werden, sodass keine Ausgrenzung benachteiligter Kinder entsteht.

§ die Einrichtung ein Ort für sinnliche Erfahrung ist. Im Vordergrund steht nicht das ergebnisorientierte Handeln, sondern ein ganzheitliches Entdecken, Erkennen und Gestalten seiner Welt. Wichtiger als das Produkt ist der Weg, wie es entstanden ist und welche Erfahrung es dabei gemacht hat.

§ wir den Kindern Lernprozesse bewusst machen, damit sie lernen wie sie lernen.

§ wir in gruppen- und bereichsübergreifenden Aktivitäten und Angeboten die Erfahrungsvielfalt der Kinder sicherstellen.

§ Ich bin ich - personale Kompetenz

Die Bildung der Persönlichkeit ist ein Zusammenspiel von Anlage, Umwelt und aktiver Selbststeuerung, d. h. was Du geerbt hast, was Deine Umgebung aus Dir macht/e und was Du in freier Wahl aus Deiner Umgebung und aus Deinem Erbe machst.

„Du bist für Dich und das was Du sagst und tust selbst verantwortlich!“

Wir nehmen das Kind mit seinem ganz persönlichen Wesen an und lassen es spüren

„Du bist Du“ und „Du bist gut, wie Du bist“.

Die Persönlichkeitsentfaltung ist ein sehr wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit.

Wir bieten dem Kind ausreichend Gelegenheit, dass es stolz auf seine eigenen Leistungen und Fähigkeiten, seine Kultur und Herkunft ist und sich dadurch weiterentwickeln kann. Das Kind ist ein Individuum, das mit seinen Stärken und Schwächen voll akzeptiert und liebevoll angenommen wird.

Wir Mitarbeiter müssen in unserer eigenen Persönlichkeit soweit gefestigt sein, um eine Vorbildwirkung erzielen zu können!

Wir tragen dazu bei, dass das Kind seine Persönlichkeit positiv entwickelt, in dem wir aktiv zuhören und es in seinem Handeln bestärken. Durch gezielte Beobachtungen und Reflexionen sehen wir den momentanen Stand jedes Kindes, greifen ihn auf und unterstützen die Weiterentwicklung.

Das Kind fühlt sich als wichtiger Bestandteil in seiner Gruppe und bringt sich durch seine Einzigartigkeit im Alltag ein. Es soll sich als Gesprächspartner von uns ernst genommen fühlen. Dadurch bildet sich eine lebendige und differenzierte Gesprächskultur unter den Kindern und zwischen Kind und Erwachsenem.

Um diese Ziele zu verwirklichen, bieten wir den Kindern die verschiedensten Möglichkeiten zur Entfaltung an, z.B.

  • Rollenspiele
  • Aktivitäten im Stuhlkreis
  • Freispiel
  • Gesprächs- und Diskussionsrunde
  • Vier-Augen-Gespräch
  • Erfahrungen rund ums Buch
  • Erzähl-, Reim- und Singkultur
  • Kleingruppengespräch

§ Hilf mir es selbst zu tun –Motivationale Kompetenz

Selbständigkeit ist, bestimmte Aufgaben des täglichen Lebens eigenständig zu bewältigen.

Jeder kleine Erfolg steigert das Selbstwertgefühl und festigt dadurch die kindliche Persönlichkeit.

Das Kind lernt seine eigenen Stärken und Schwächen kennen. Unsere Aufgabe ist es dabei, auf die Bedürfnisse des Kindes einzugehen, das Kind zu ermutigen und seine Bemühungen positiv zu verstärken.

Behinderte Kinder erhalten durch gezielte Förderung die Möglichkeit, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Aber die Kinder sollen auch lernen mit Misserfolgen umzugehen, mit denen sie im täglichen Leben konfrontiert werden. Hierbei hat der Mitarbeiter die Aufgabe eines „ Moderators“. Er hilft durch positiv motivierende Begleitpädagogik, eventuell aufgebaute Frustrationen zu bewältigen.

Eine anregungsreiche Umgebung und ein geregelter Tagesablauf mit Ritualen und Regeln, geben den Kindern die Sicherheit und Möglichkeit sich zu entfalten. Dadurch wird das Kind ermutigt seine Gefühle zu benennen und auszudrücken, was ihm auch dabei hilft, soziale Beziehungen aufzubauen.

Im täglichen Spiel werden den Kindern, durch eigene Entscheidungsmöglichkeiten Freiräume gewährt, wodurch sie eigenständiges Handeln lernen.

Unter anderem wird das Verantwortungsgefühl durch das Verteilen von Aufgaben und dem Treffen von eigenen Entscheidungen gefördert.

Durch mehr Selbständigkeit wird dem Kind Schritt für Schritt zu einem größeren Selbstbewusstsein verholfen.


§ Wir wollen es wissen –Lernmethodische Kompetenz

Wir unterstützen unsere Kinder durch gezielte Moderation, ein Verständnis für das eigene Lernen zu erwerben, die Fähigkeit, über das eigene Denken nachzudenken, und ihr Lernen, durch Strategien selbst zu steuern und zu regulieren. Diese lernmethodische Kompetenz ist der Grundstein für schulisches und lebenslanges, selbstgesteuertes Lernen.

Die Welt, in der unsere Kinder aufwachsen, ist voller Mathematik, dies ist einer der Inhalte, der durch die lernmethodische Kompetenz vermittelt werden soll. Geometrische Formen, Zahlen und Mengen lassen sich überall entdecken. Durch das Auseinandersetzen mit mathematischen Inhalten und Gesetzmäßigkeiten machen bereits Kinder die Erfahrung von Beständigkeit, von Verlässlichkeit und Wiederholbarkeit.

Kinder lernen Mathematik in der Auseinandersetzung mit Materialen und in der Interaktion mit Anderen.

Bewegung und Sport wird ebenso vermittelt. Sie steigern das Wohlbefinden, stärken motorische Fähigkeiten und gewährleisten ein gesundes Wahrnehmungsbefinden. Kinder haben einen natürlichen Drang und eine Freude sich zu bewegen. Deshalb sorgen die Mitarbeiter für die unterschiedlichsten, den körperlichen Befindlichkeiten entsprechenden Aktivitäten in und außer Haus.

Auch in Technik und Naturwissenschaft werden unsere Kinder gefördert. Sie haben Spaß am Beobachten, Experimentieren und Forschen. Ihre Wissbegier hilft den Kindern die Weltvorgänge und die unerklärlichen Dinge in ihrer Umgebung zu verstehen.

Wissen bildet die Grundlage für alle Erfahrungen, welche die Kinder in ihrem Leben

machen. Durch die angeeigneten Kenntnisse werden die Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung,

im Sozialverhalten und in den verschiedensten Bildungsbereichen gestärkt.

Um dem Wissensdurst der Kinder gerecht zu werden und eine qualitativ wertvolle Arbeit leisten zu können, arbeiten wir mit Fachliteratur, führen Gespräche mit Fachpersonal und nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil.

Außerdem geben wir den Kindern durch gezielte Angebote außer Haus die Möglichkeit, sich Wissen zu verschaffen, z.B.:

  • beim Zahnarzt
  • bei der Feuerwehr
  • beim Imker
  • beim Bäcker
  • auf dem Bauernhof
  • kennen lernen des Jahres- und Festkreises

§ Ich bin nicht allein –Wert- und Orientierungskompetenz

Wir sind eine kirchlich getragene Einrichtung, und uns persönlich ist es wichtig, dass wir die Kinder im Sinne des christlichen Glaubens erziehen.

Das Kind ist von Haus aus neugierig und offen gegenüber anderen Menschen und Kulturen.

Wir vermitteln nicht nur Grundwissen, sondern geben auch Werte weiter z.B. friedliches Miteinander, Nachsicht, Toleranz sich selbst und anderen gegenüber, verantwortungsbewusster

Umgang mit der Schöpfung ( z.B. im Umgang und der Pflege unserer Tiere ).

Wir bieten dem Kind ein breites Spektrum an Angeboten, um positive Erfahrungen zu sammeln.

Indem wir mit den Kindern regelmäßig beten, singen, Bilderbücher anschauen, und besondere Feste

wie z.B. St. Martin, Nikolaus, Weihnachten, Ostern feiern, sowie regelmäßige Andachten gestalten, vertiefen wir den kindlichen Glauben.

  • Beten und singen
  • Bilderbücher anschauen
  • religiöse Feste feiern


§ Schau, was ich alles kann –Kreativitätserziehung

Ästhetische Bildung spricht das Kind in seiner Gesamtpersönlichkeit an. Das beinhaltet Kopf (Kognition), Herz (Emotion) und Hand (Motorik).

Kreativität ist die Originalität, die schöpferische Kraft jedes Kindes und äußert sich im stetigen Handeln, Denken und künstlerischen Tun.

In einem emotionalen Klima frei von Angst, Abwertung, Erfolgserwartung und Leistungsdruck erfährt das Kind innere Zufriedenheit beim Ausprobieren seiner eigenen Fähigkeiten. Umwelt und Kultur soll mit allen Sinnen wahrgenommen werden.

Während des Freispiels experimentieren die Kinder mit verschiedenen Materialien und Techniken. (Formen mit Knete, kleben, schneiden, sägen, usw.). Die von ihm geschaffenen Kunstwerke steigern das Selbstbewusstsein und machen „Lust“ auf mehr.

In der Puppenecke bieten sich vielfältige Möglichkeiten zum (Theater-) Rollenspiel. (Verkleiden, Handpuppen, Tücher, Küche, usw.) Dabei werden auch verschiedene Situationen des täglichen Lebens durchgespielt und erfahren. Durch das Schlüpfen in fremde Rollen wird im Kind die Fähigkeit geweckt, sich in andere einzufühlen.

Das Betrachten von Bilderbüchern, Postkarten, Plakaten etc. weckt beim Kind ein Gefühl der Ästhetik. Es erkennt was ihm gefällt und lernt zu akzeptieren, dass jeder einen anderen Schönheitsbegriff besitzt.

Durch rhythmisches Klatschen, gemeinsames Singen und Tanzen, Klanggeschichten und Liedbegleitung mit Instrumenten, bekommen die Kinder erste Einblicke in die Welt der Musik. Musik berührt unser Innerstes und trägt zur Entspannung, Aufmunterung, Lebensfreude und innerer Ausgeglichenheit bei.

In allen Bereichen der Kunst sind wir Mitarbeiter gefordert, schlummernde Talente zu wecken und die Kinder zu ermutigen. Erfolgserlebnisse stärken die Kinder und erhöhen die Lust und Freude am künstlerischen Schaffen.

Angeregt durch die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur entfalten die Kinder ihr kreatives und künstlerisches Potential. Deshalb geben die Mitarbeiter den Kindern ausgehend von ihren Fähigkeiten und Neigungen die Möglichkeit zum:

  • Verkleiden
  • Rollenspiel
  • Experimentieren
  • Basteln
  • Kneten
  • Malen
  • Konstruieren
  • Musizieren
  • Werken

§ Die Erde ist schön –Umwelterziehung, Erziehung zum verantwortungsvollen Umgang mit Tieren als Teil der Schöpfung, religiöse Erziehung

Umweltbildung und -erziehung findet bei uns in der Begegnung mit der Natur und durch Erlebnisse mit Tieren und Pflanzen statt. Glücklicherweise sind wir durch unsere eigene Tierhaltung in der Lage, unseren Kindern konkret zu vermitteln, dass Tiere nicht ausschließlich „ Spiel- und Kuschelpartner“ sind, sondern aufgrund eigener Bedürfnisse unserer aufmerksamen Pflege bedürfen. Daraus lernen unsere Kinder die Natur wertzuschätzen und sinnvoll und richtig mit ihr umzugehen. Spaziergänge, Besuche auf dem Bauernhof, in der Gärtnerei, beim Imker usw. ergänzen diese Erfahrung.

Um dieses Ziel zu erreichen, geben wir den Kindern die Möglichkeit, die Natur mit allen Sinnen (schmecken, riechen, sehen, tasten, hören) zu erfahren und zu begreifen. Wir unternehmen Spaziergänge in Wald, Feld und Wiese, sammeln Naturmaterial, um damit zu spielen, zu basteln und zu experimentieren. Das regt die Fantasie und Kreativität an.

Die Natur lehrt die Kinder, sich selbst als Teil der Schöpfung wahrzunehmen und zu schätzen. Durch die Gestaltung und die Teilnahme an regelmäßigen Andachten im Kindergarten und das gemeinsame Feiern christlicher Feste werden die Kinder Teil einer christlichen Gemeinschaft.


§ Sprache und Literatur

Wir haben Freude am miteinander Reden. Sprachliche Kompetenz ermöglicht die Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben. Hier verbindet sich Gestik, Mimik und Lautsprache. Jedes Kind braucht die verbale und non- verbale Kommunikation im Zusammenleben mit anderen Menschen.

So ist es gerade für unsere behinderten Kinder besonders wichtig, dass sie mit den Mitarbeitern Strategien zur Verständigung erarbeiten und gemeinsam anwenden

Wir bringen den Kindern Sprache nahe, indem wir aktiv mit den Kindern kommunizieren, Gesprächs – und Singkreise abhalten, Rollenspiele gestalten und die Kinder als Gesprächspartner ernst nehmen.

Wir bieten den Kindern ein großes Feld an Anreizen durch vielfältige Erfahrungen. In der Begegnung mit Bilderbüchern, Geschichten, Märchen, Fingerspielen, Liedern oder Reimen und Gedichten entwickeln Kinder verbale Kompetenzen und entwickeln ihre sprachlichen Ausdrucksmöglichkeiten.

Zusammenarbeit mit den Eltern

Wir dürfen unsere pädagogische Arbeit selbstverständlich nicht isoliert betrachten.

Ziel ist es, mit den Eltern eine Bildungs- und Erziehungspartnerschaft einzugehen!

Um dies zu erreichen, ist ein Vertrauensverhältnis zwischen den Eltern und den pädagogischen Fachkräften unbedingte Voraussetzung.

Für eine konstruktive Elternarbeit müssen günstige Rahmenbedingungen geschaffen werden

· durch regelmäßige Elterngespräche in Form von :

. Tür- und Angelgespräche

. Eingewöhnungsgespräche

. Beratungsgespräche

. Konfliktgespräche

. Abschlussgespräche

· durch gemeinsame Aktivitäten:

. Elternabende

. Informationsabende

. gemeinsames Begehen von Festen und Feiern

. Renovierungs- bzw. Verschönerungsaktionen

. Gruppenelternaktionen

· durch tägliche und institutionelle Transparenz:

. kurzer, informeller Austausch zu tagesspezifischen Sonderereignissen

. schriftliche Information durch Aushänge und Elternpost

. intensive Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat bei allen strukturrelevanten Themen.
Träger Ev. Gemeindediakonieverein e. V.  •  Mühlgässlein 2  •  91166 Georgensgmünd